Ruder-Marathon gegen Topboote in Rendsburg

„Wird ein harter Kampf“

Der Deutschlandachter kommt als Vize-Weltmeister, amtierender Olympiasieger und Europameister zum E.ON Hanse Cup nach Rendsburg. Foto: Oliver Quickert, www.rudern.de

Der Deutschlandachter kommt als Vize-Weltmeister, amtierender Olympiasieger und Europameister zum E.ON Hanse Cup nach Rendsburg. Foto: Oliver Quickert, www.rudern.de

Zwei Wochen nach der WM in Amsterdam trifft sich die Ruderelite schon wieder: Im Norden Deutschlands bekommt es der Deutschland-Achter, der Vize-Weltmeister von Amsterdam, beim 12,7-Kilometer-Marathon in Rendsburg mit dem WM-Dritten Polen, den USA (WM-Vierter), den Niederlanden und Frankreich zu tun. Der Ruder-Marathon über 12,7 Kilometer auf dem Nord-Ostsee-Kanal wird am Sonntag in der ARD live gezeigt. Die Übertragung beginnt um 15.05 Uhr und dauert circa eine Stunde.

„Das ist eines der stärksten Starterfelder seit Jahren. Nicht nur die Nationen sind stark, auch die einzelnen Ruderer sind bekannte Größen“, sagte Martin Sauer, der den Deutschland-Achter schon vier Mal zum Sieg bei dem Ruder-Marathon gesteuert hat, zuletzt im Vorjahr. „In diesem Jahr wird es ein besonders harter Kampf“, sagte der 31-Jährige mit dem Blick auf die Meldeliste. „Außenseiter sind wir in Rendsburg nie, aber diesmal auch kein Topfavorit. Denn die anderen kommen mit ihren Topleuten. Das ist eine große Herausforderung.“ Im Deutschland-Achter sitzen in Rendsburg mit Felix Wimberger, Eric Johannesen, Richard Schmidt, Felix Drahotta und Malte Jakschik fünf Ruderer plus Steuermann Sauer aus dem WM-Achter. Dazu kommen der erfahrene Toni Seifert, Doppelvierer-Olympiasieger Lauritz Schoof und Richard Bensmann, der mit dem U23-Vierer in diesem Jahr WM-Silber gewann.

Das beliebte Marathon-Rennen findet nun schon zum 14. Mal in Rendsburg statt und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. „Wir fahren immer gerne hin. Gerade nach der WM in Holland sind wir froh, auf heimischen Gewässern rudern zu können, und hoffen auf ähnlich gute Unterstützung der Zuschauer wie in den Jahren vorher“, sagte Sauer. Und auch Felix Drahotta freut sich auf das Großereignis: „Das ist eine beeindruckende Veranstaltung. Als Sportler ist es schön zu sehen, wie viele Menschen sich für den Rudersport begeistern und mitfiebern.“ Die bevorstehende Anstrengung will sich Drahotta, der schon dreimal in Rendsburg gestartet ist und dort bislang nie verloren hat, aber am liebsten noch nicht vor Augen führen: „Die zwölf Kilometer sind die Hölle mal sieben. Denn auf den ersten Kilometern fährst du so lange einen harten Bord-an-Bord-Kampf mit den anderen Booten, bis alle anderen zurückgefallen sind.“

Die Mannschaft des Deutschland-Achters reist am Freitag in Rendsburg an, wo am Abend auf der Bühne im Rendsburger Kreishafen bereits ein Ergometer-Wettbewerb ausgetragen wird. Dabei geht es auch um die Vergabe der Startplätze für die 12,7-Kilometer-Langstrecke am Sonntag. Am Samstag geht’s dann nach Hamburg, wo ab 13 Uhr auf der Binnenalster die Sprintregatta um den E.ON Alster Cup stattfindet. Bei dem Sprint-Cup, der im Rahmen des Finals der Ruder-Bundesliga stattfindet, wird der Sieger über die Sprintdistanz von 270 Metern in mehreren Rennen ausgefahren. Das Finale ist für 14 Uhr terminiert. Eine Zusammenfassung der Sprintrennen in Hamburg wird am Samstag ab 17.30 Uhr in der ARD-Sportschau ausgestrahlt.

Quelle: Deutschland-Achter GmbH, 11.09.2014

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