Interview mit Daniel Günther

Ministerpräsident Daniel Günther ist der Schirmherr des diesjährigen SH Netz Cups. Leider kann er bei der Veranstaltung selbst nicht dabei sein, da er auf Dienstreise ist. Deshalb haben wir dem sportbegeisterten Politiker vorab ein paar Fragen gestellt.

Daniel Günther

Man liest, dass sie ein leidenschaftlicher Ausdauersportler sind. Wann haben Sie zwischen all den Terminen Zeit zum Trainieren? Zumal der Terminkalender seit dem vergangenen Jahr eher voller geworden sein dürfte.
Ich versuche, regelmäßige Sporteinheiten in meinen Terminkalender einzubauen. So nehme ich zum Beispiel immer meine Laufsachen mit, wenn ich in Berlin übernachte. Es tut mir unwahrscheinlich gut, schon frühmorgens den Kopf freizubekommen. In der Staatskanzlei gibt es eine Laufgruppe, die sich einmal in der Woche trifft und gemeinsam unterwegs ist. Auch da bin ich ab und zu dabei.

Wo laufen Sie am liebsten?
Zu Hause in Eckernförde.

Das vergangene Jahr war mit einem Muskelfaserriss und Schmerzen in der Achillessehne für den Sportler Daniel Günther eher durchwachsen. Was sind Ihre sportlichen Ziele für 2018. Marathon- und Halbmarathonläufe sind derzeit ja hoch im Kurs. Wäre das was für Sie?
Halbmarathon lieber als Marathon. Aber ich muss auf mein Training achten, sonst rächt sich der Körper wieder.

Beim SH Netz Cup dreht sich ja alles um den Rudersport. Haben Sie schon mal in einem Ruderboot gesessen und wäre das eine Alternative zum Laufen für Sie?
Mit der Ruderakademie Ratzeburg war ich neulich im Boot auf dem Ratzeburger See und 2016 saß ich auf der 300-Meter-Strecke zusammen mit Lauritz Schoof in einem Boot. Das ist körperlich enorm anspruchsvoll, machte mir aber viel Spaß. Als Ergänzung kann ich mir das gut vorstellen. Aber das Laufen wird immer eine große Leidenschaft für mich bleiben.

Warum haben Sie die Schirmherrschaft für den SH Netz Cup übernommen?
Die besten Achter der Welt starten auf dem Nord-Ostsee-Kanal, das ist eine großartige Veranstaltung. Mit viel Begeisterung, Ehrgeiz und einer tollen Teamleistung wird in Rendsburg das größte Ruderereignis Deutschlands vorbereitet und gefeiert. Darauf kann Schleswig-Holstein sehr stolz sein, und daher habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen.

Nun sind Sie dieses Jahr verhindert, hätten Sie sich ansonsten einem Wettkampf auf dem Ruder-Ergometer gestellt?
Natürlich. Mir macht es immer Spaß, mich mit anderen im Wettkampf zu messen. Das gehört für mich zum Sport mit dazu.

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