Schleswig-Holstein Netz Cup 2016

Der SH Netz Cup 2016 in Rendsburg 23.–25. September 2016 – das größte Sportereignis im Norden mit Rudern, Drachenboot und Triathlon

Sprint-Cup kehrt zurück auf den Nord-Ostsee-Kanal

Nur einen Monat nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio treffen die besten Ruderer der Welt in Rendsburg beim Sprint Cup und dem Rudermarathon erneut aufeinander. Vier der sieben weltbesten Internationalen Achter gehen an den Start. Alle Mannschaften sind bereits für die olympischen Spiele in Rio qualifiziert. Hinzu kommt eine Vielzahl von ambitionierten Freizeitsportlern aus der Region im Rudern, Paddeln und Triathlon. So treffen sich Spitzensport und Breitensport auf dem Nord-Ostsee-Kanal und sorgen für ein spannendes Wochenende. Das attraktive Live-Musikprogramm auf der NDR Bühne wird an allen drei Tagen von der NDR 1 Welle Nord und dem Schleswig-Holstein Magazin präsentiert.

Die Highlights des Programms 2016

Sprint Cup der Internationalen Achter: Bis 2012 gehörte der Sprint Cup fest zum Programm in Rendsburg. Nach drei Jahren auf der Hamburger Binnenalster kehrt dieser auch für die Zuschauer besonders attraktive Wettbewerb zurück auf den Nord-Ostsee-Kanal. Das Rennen über die kurze Distanz von 400m am Samstag ist einer der sportlichen Höhepunkte des Wochenendes. Direkt an der Kaimauer des Kreishafens erleben die Zuschauer die Sportler hautnah.

50er-Feuerdrachen-Cup: Auch in diesem Jahr findet der Nord-Süd-Wettstreit der Freiwilligen Feuerwehren aus Schleswig-Holstein auf dem Nord-Ostsee-Kanal statt. 20 Freiwillige Feuerwehren treten gegeneinander an – 10 von der Nordseite und 10 von der Südseite des Kanals. Nach den Vorläufen in 10er Drachenbooten kommen beim Finallauf der jeweils fünf besten Mannschaften zwei in Europa einmalige 50er-Drachenboote zum Einsatz. Die Preisgelder in Höhe von 5.000 € kommen den Freiwilligen Feuerwehren zugute und werden auch 2016 von der Schleswig-Holstein Netz AG zur Verfügung gestellt.

Drachenboot-AktivRegion-Cup: Die AktivRegion „Eider- und Kanalregion“ Rendsburg ruft 2016 alle Partner, Sponsoren und Freunde der Veranstaltung zur Teilnahme am Drachenboot-AktivRegion-Cup auf. Gepaddelt wird in 10er-Drachenbooten. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter Tel.: 04331/146303 oder w.berndt@canal-cup.com. Anmeldeschluss: 9. September 2016. Infos unter: www.shnetzcup.de.

SparkassenCanalTriathlon: Der Triathlon für Jedermann ist zum festen Bestandteil des Sportwochenendes am Kanal geworden. Gemeinsam mit dem TSV Vineta Audorf laden die Veranstalter des SH Netz Cup zum Wettkampf auf die 500 m lange Wasserstrecke im Rendsburger Kreishafen, die 25 km lange Radstrecke entlang des Kanals sowie die abschließende 5 km lange Laufstrecke ein. Mit dem Nord-Ostsee-Kanal als Kulisse ist dieser Triathlon weltweit einzigartig. Die Wechselzone der Sportler befindet sich direkt vor der großen NDR-Bühne im Kreishafen. Anmeldungen unter www.sparkassencanaltriathlon.de.

Ruderrennen der Internationalen Achter: Der Höhepunkt des Wochenendes ist das Ruderrennen der Internationalen Achter. Die besten Teams der Welt treten zu ihrem ersten Rennen direkt nach den Olympischen Spielen an. Nachdem die olympischen Medaillen auf einer Strecke von 2 km errudert wurden, geht es auch in diesem Jahr beim SH Netz Cup auf die 12,7 km lange Marathondistanz. Eine weltweit einmalige Belastung für die Athleten. Übertragen wird dieses Spitzensportereignis auch in diesem Jahr wieder live in der ARD (Das Erste). Im Rahmen der SPORTSCHAU LIVE wird 60 Minuten aus Rendsburg berichtet.

Pressekontakt: Canal-Cup Projekt GmbH, Florian und Wolfgang Berndt, Telefon 04331 146303, E-Mail info@canal-cup.com

Drachenbootrennen beim 16. SH Netz Cup

50er-feuerdrachen

Beim 16. Schleswig-Holstein Netz Cup am Samstag, 24. September 2016 gibt es wieder spannende Drachenbootrennen auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Ab 14.30 Uhr starten Mixed-Teams in 10er Drachen beim Drachenboot-AktivRegion-Cup. Und ab 15.00 Uhr beginnen die Rennen beim 50er-Feuerdrachen-Cup der Feuerwehren. Die ersten 10 Teams südlich und nördlich des Nord-Ostsee-Kanals sind bei diesem einmaligen 50er-Feuerdrachen-Cup dabei!

50er-Feuerdrachen-Cup: Ausschreibung und Anmeldung 2016 (pdf)
Drachenboot-Aktiv-Region-Cup: Ausschreibung und Anmeldung 2016 (pdf)

EM-Gold für den Deutschland-Achter

EM-Gold für den Deutschland-Achter. Foto: DRV/Quickert

EM-Gold für den Deutschland-Achter. Foto: DRV/Quickert

Die Boote des Deutschen Ruderverbandes gewannen bei den Europameisterschaften 2016 auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel 3 Gold-, 6 Silbermedaillen und eine Bronzemedaille. Für den DRV war es die erste internationale Standortbestimmung. Gewonnen wurde im Leichtgewichts-Frauen-Einer, Frauen-Doppelvierer und Männer-Achter mit Steuermann. Silber gewannen der Leichtgewichts-Männer-Einer, der Frauen-Zweier, der Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier, der Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier, der Männer-Doppelzweier und der Frauen-Doppelzweier. Bronze erruderte der Leichtgewichts-Männer-Vierer. Insgesamt gewann der DRV bei 13 A-Final-Teilnahmen 10 Medaillen. Lediglich der Leichtgewichts-Männer-Zweier, der Frauen-Achter mit Steuerfrau und der Männer-Doppelvierer konnten in ihrem Finale keine Medaille gewinnen. Sie belegten die Pätze 5, 5 und 4. Der DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock äußerte sich zufrieden: „Wir haben in der Breite ein sehr gutes Ergebnis erzielt und konnten in allen Disziplinen ein Medaille gewinnen.“

Im Männer-Achter mit Steuermann starteten Maximilian Munski, Malte Jakschik, Andreas Kuffner, Felix Drahotta, Maximilian Reinelt, Eric Johannesen, Richard Schmidt, Hannes Ocik und Steuermann Martin Sauer verhalten. Nach 1000 Metern lag man an Position drei im Kampf mit Großbritannien um Platz zwei, den man für sich entschied. Auf den letzten Metern gelang es dann auch noch an dem bis dahin führenden Boot aus Russland vorbeizuziehen und gewann das Rennen.

Trainer Ralf Holtmeyer: „Die Jungs haben das Boot gut geschoben.“

Richard Schmidt: „Wir hatten schwierige Bedingungen und mussten ziemlich aufpassen. Wir sind am Start schwer rausgekommen, über die Strecke fanden wir den richtigen Schlag und konnten uns am Ende durchsetzen.“

Andreas Kuffner: „Wir haben uns reingearbeitet, sind gut zusammen gerudert und hatten einen guten Endspurt.“

Quelle: Deutscher Ruderverband